Daily Message
Bibelverse
Für den 17.12.2017
Psalm 3,2-6
viele sagen von meiner Seele: «Sie hat keine Hilfe bei Gott.» Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, meine Ehre und der mein Haupt emporhebt. Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, und er erhört mich von seinem heiligen Berge. Ich habe mich niedergelegt, bin eingeschlafen und wieder erwacht; denn der HERR stützte mich.

Johannes 10,28-31
Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins. Da hoben die Juden wiederum Steine auf, um ihn zu steinigen.
 

Weltverfolgungsindex




Hintergrund zum Weltverfolgungsindex

Open Doors veröffentlicht jedes Jahr eine Liste von 50 Ländern, in denen Christen aufgrund ihres Glaubens am stärksten verfolgt werden. Bei der Ermittlung der Platzierungen liegen Berichte über Übergriffe auf Christen, Experteneinschätzungen hinsichtlich der Religionsfreiheit und eigene Befragungen von Christen vor Ort zugrunde. 

Aktuelle Info gibt es auf der Internetseite von Open Doors



Hintergrund zum Weltverfolgungsindex


Open Doors schätzt, dass weltweit rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Christen sind damit die weltweit größte Gruppe der aus religiösen Gründen Verfolgten.

Der jährlich von Open Doors veröffentlichte Weltverfolgungsindex ist eine Aufstellung von 50 Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt oder benachteiligt werden. Der Weltverfolgungsindex erscheint seit 1993 und gibt den Grad der Glaubensfreiheit für Christen bzw. die Situation verfolgter Christen in einem Land wieder. Die Rangliste - die erste und älteste ihrer Art – soll Kirchen, Gesellschaft, Medien und Politik die Situation der verfolgten Kirche bewusst machen, um verfolgten Christen effektiv auf verschiedenen Ebenen helfen zu können.
 

Jedes Jahr bewertet eine Arbeitsgruppe die Situation für Christen in einem Land aufgrund:

  • veröffentlichter Berichte zu Übergriffen auf Christen im Berichtszeitraum
  • eigener Erhebungen vor Ort
  • Einschätzungen von Experten

Informationen aus erster Hand

Open Doors befragt zumeist Mitarbeiter, Pastoren und Kirchenleiter vor Ort und Experten. Die Platzierung eines Landes ergibt sich nicht nur aus bekannten gewordenen Übergriffen auf Christen im Berichtszeitraum, sondern spiegelt vielmehr die umfassende Einschätzung zur grundsätzlichen Lage der Religionsfreiheit für Christen im jeweiligen Land wider. Wenn Informationen aus einem Land nicht erhältlich oder unsicher sind, wirkt sich das in der Platzierung zugunsten des Landes aus - selbst wenn der tatsächliche Grad der Verfolgung möglicherweise höher liegt.

Bei der Erhebung werden verschiedene Aspekte der Religionsfreiheit beleuchtet, wie beispielsweise:

Rechtlicher und offizieller Status von Christen:

  • Ist Religionsfreiheit mit dem Recht auf öffentliche Versammlungen in der Landesverfassung und/oder Gesetzen verankert?
  • Haben alle Staatsbürger gleiche Rechte und Pflichten?
  • Haben die Bürger das Recht, ungestraft zum Christentum zu konvertieren oder müssen sie befürchten, aufgrund ihres Religionswechsels vor Gericht gestellt zu werden?
  • Gibt es eine verpflichtende Staatsreligion für jeden Bürger?
  • Dürfen Christen ihre Religion öffentlich ausüben?
  •  Bestehen im Land Gesetze gegen Religionswechsel (Anti-Konversionsgesetze) oder zum Schutz vor Blasphemie einer bestimmten Religion?

Die tatsächliche Situation der im Land lebenden Christen:

  • Werden Christen ihres Glaubens wegen verhaftet oder getötet?
  • Werden Christen ihres Glaubens wegen zu Gefängnis- oder Arbeitslagerstrafen verurteilt bzw. in die Psychiatrie eingewiesen?

Reglementierungen durch den Staat:

  •  Dürfen christliche Literatur und Bibeln im Land gedruckt, verbreitet bzw. eingeführt werden? Gilt dies für jede im jeweiligen Land gesprochene Sprache?
  • Werden christliche Veröffentlichungen zensiert/verboten?
  • Dürfen Kirchen gebaut, renoviert oder Räume für gemeindliche Zwecke gemietet/gekauft werden?
  • Müssen sich christliche Gemeinschaften registrieren lassen? Ist dies in einem überschaubaren Zeitraum und unter zumutbaren Bedingungen möglich?

Faktoren, die die Religionsfreiheit in einem Land untergraben können:

  • Werden Versammlungsorte von Christen oder deren Häuser angegriffen?
  • Gehen Behörden den Beschwerden und Anzeigen von Christen wegen nicht-staatlicher Übergriffe nach? Ermitteln Sicherheitskräfte bzw. staatliche Stellen nach solchen Übergriffen?
  • Initiieren bzw. unterstützen Medien Hetzkampagnen gegen christliche Minderheiten? Wenn ja, wie geht der Staat damit um?


Weltverfolgungsindex 2010 - Platzierung

Um Detailiertere Informationen über die jeweiligen Länder zu erhalten, einfach die Links anklicken.

Platz 1-17

Platz 18-34

Platz 35-50


 

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Wann spricht Open Doors von Christenverfolgung?

"Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich“ - Mt 5,10

Open Doors folgt einem weiten Verständnis des Begriffs "Christenverfolgung“.

Danach herrscht Verfolgung nicht nur, wenn der Staat Einzelne oder ganze Gruppen von Christen wegen ihres Glaubens einsperrt, verletzt, foltert oder tötet, wie es die Realität in vielen Ländern ist.

Verfolgung herrscht auch dann, wenn Christen aufgrund ihres Glaubens beispielsweise ihre Arbeit oder ihre Lebensgrundlage verlieren, wenn Kinder aufgrund ihres Glaubens oder des Glaubens ihrer Eltern keine oder nur eine schlechte Schulbildung bekommen oder Christen aufgrund ihres Glaubens aus ihren angestammten Wohngebieten vertrieben werden.

Diese Beispiele kann man auch Diskriminierung nennen, das ändert aber nichts daran, dass sie durch internationale Erklärungen und Konventionen verboten sind und bekämpft werden müssen.

Ebenso steht es, wenn es Christen nicht erlaubt ist, Kirchen zu bauen oder sich auch nur privat zu versammeln, wenn die Registrierung einer christlichen Gemeinde oder Organisation nur unter schikanösen Bedingungen oder auch gar nicht möglich ist. Ob dies bereits Verfolgung oder noch Diskriminierung zu nennen ist, sieht Open Doors als nicht entscheidend an.

In den vergangenen Jahren hat Open Doors zunehmend beobachtet, dass sich die Verfolgung von Christen von staatlicher Seite immer mehr auf die private Ebene der Nachbarn und Dorfgemeinschaften verlagert hat. Auch dieses Phänomen ist als Verfolgung zu verstehen, da es für die Opfer keinen Unterschied macht, wer sie verfolgt. Dazu kommt, dass in diesen Fällen ein christenfeindlich eingestellter Staat regelmäßig nicht interveniert – weder mit polizeilichem oder militärischem Eingreifen noch mit einer späteren Untersuchung der Verantwortlichkeit.

Verletzung der Menschenrechte


Die von Open Doors bekannt gemachten Fälle dokumentieren, dass die Religionsfreiheit eines der sensibelsten und am häufigsten verletzten Rechte weltweit ist. Dabei gehört sie zu den zentralen und historisch ältesten Menschenrechten. Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde, bestimmt:

"Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden."

Der von immerhin 165 Staaten unterzeichnete Internationale Pakt über Politische und Bürgerliche Rechte (1966) bestimmt:

"Jedermann hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Dieses Recht umfasst die Freiheit, eine Religion oder eine Weltanschauung eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, und die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Gottesdienst, Beachtung religiöser Bräuche, Ausübung und Unterricht zu bekunden.

Niemand darf einem Zwang ausgesetzt werden, der seine Freiheit, eine Religion oder eine Weltanschauung seiner Wahl zu haben oder anzunehmen, beeinträchtigen würde.
Die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung zu bekunden, darf nur den gesetzlich vorgesehenen Einschränkungen unterworfen werden, die zum Schutz der öffentlichen Sicherheit, Ordnung, Gesundheit, Sittlichkeit oder der Grundrechte und -freiheiten anderer erforderlich sind.

Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die Freiheit der Eltern und gegebenenfalls des Vormunds oder Pflegers zu achten, die religiöse und sittliche Erziehung ihrer Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen sicherzustellen."

Religionsfreiheit als Prüfstein der Menschenrechte


In Ländern, in denen keine oder nur eine eingeschränkte Religionsfreiheit herrscht, werden auch andere Menschenrechte häufig missachtet. Da die Religionsfreiheit sehr weitgehend innere und äußere Freiheiten verknüpft (also das "Haben" einer Glaubensüberzeugung und deren "Leben"), ist sie ein hervorragend geeigneter Prüfstein für die allgemeine Verwirklichung der Menschenrechte.

Warum Christen?


Christen bilden nach Erkenntnissen von Open Doors die in absoluten Zahlen mit Abstand größte aus Glaubensgründen verfolgte Gruppe. Open Doors schätzt, dass nach dem oben gegebenen Versuch einer Definition weltweit etwa 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens und ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus verfolgt werden. Für diese Schätzung hat Open Doors eigene Erkenntnisse aus seiner Arbeit sowie externe Quellen herangezogen.

Christen leiden in vielen Ländern nicht nur an einem Mangel an Religionsfreiheit, ihnen wird auch eine Vielzahl anderer Rechte vorenthalten. Besonders zu nennen sind, das Recht auf den Schutz vor willkürlicher Verhaftung, das Recht auf ein faires Verfahren, das Recht auf Zugang zu Gerichten, Gleichheit vor dem Gericht, das Recht auf Familie, die Minderheitenschutzrechte, die Rechte von Frauen, die Rechte von Kindern, Probleme von Menschenrechtsverteidigern und nicht zuletzt das Folterverbot.

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Hintergrund: 100 Millionen verfolgte Christen
Open Doors fasst Definition von Verfolgung enger.


Die Zahl von weltweit 200 Millionen verfolgten Christen wurde von Dr. Paul Marshall, einem der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet, erhoben und von den meisten Hilfswerken, Menschenrechtlern, Politikern und Religionswissenschaftlern als fundiert genutzt, so auch von Open Doors.

Allerdings spricht Open Doors seit einiger Zeit von 100 Millionen verfolgten Christen. Die Halbierung der Zahl hat nichts damit zu tun, dass die Verfolgung von Christen abgenommen hat.

Neue Definition der Verfolgung und Diskriminierung von Christen


Wir haben lediglich die Definition von Christenverfolgung enger gefasst. Vor allem haben wir dabei sogenannte "Namenschristen" aus unserer Erhebung herausgenommen, die z.B. in islamisch-geprägten Ländern aufgrund ihrer traditionellen Abstammung in der Statistik als "Christen" geführt werden, sich aber nicht als Christen im Sinne einer persönlichen Glaubensbeziehung zu Christus verstehen und ihren Glauben bewusst praktizieren und leben. Auch wenn diese Christen sich mit der mangelnden Religionsfreiheit in ihren Ländern abgefunden haben und wir sie daher aus unserer Einschätzung der Zahl verfolgter Christen herausnehmen, ändert dies nichts daran, dass auch sie keine Religionsfreiheit genießen.

Die Zahlen stellen eine Einordnungshilfe dar


In unserer Definition und der nachfolgenden Erhebung unserer Mitarbeiter, die in rund 52 Ländern seit vielen Jahren engste Kontakte zu verfolgten Christen unterhalten, sind wir nach unseren Recherchen auf 80 bis 120 Millionen Christen weltweit gekommen, die aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus Verfolgung erleiden. Diese von uns erhobene Zahl (wir nennen rund 100 Millionen) stellt vor allem eine Einordnungshilfe dar, die das gewaltige Ausmaß der Christenverfolgung verdeutlichen soll.

Als Herausgeber des Weltverfolgungsindex analysieren wir seit Jahren die Verfolgungssituation in Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit. Dabei arbeiten wir als überkonfessionelles christliches Hilfswerk eng mit verfolgten Christen bzw. einheimischen Gemeinden zusammen und haben durch unsere Präsenz in Verfolgungsländern sehr gute und vertrauenswürdige Informationen.
Weltverfolgungsindex

Es geht um Hilfe, unabhängig von allen Zahlen


Unabhängig von den "Zahlen" geht es an erster Stelle aber um die Frage, wie unseren verfolgten Glaubensgeschwistern durch Einzelpersonen oder als Hilfsorganisation, aber auch auf politischer Ebene oder durch die Medien, am besten geholfen werden kann.

Die Zahl von 100 Millionen aufgrund ihres Glaubens verfolgter Christen dient in diesem Sinne vor allem zur Verdeutlichung der Wichtigkeit und Dringlichkeit der Hilfe.

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