Daily Message
Bibelverse
Für den 22.11.2019
Psalm 3,1-3
Ein Psalm Davids, als er vor seinem Sohne Absalom floh. (3-2) Ach, HERR, wie zahlreich sind meine Feinde! Viele stehen wider mich auf; viele sagen von meiner Seele: «Sie hat keine Hilfe bei Gott.» Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, meine Ehre und der mein Haupt emporhebt.

Apostelgeschichte 26,22-23
Aber da mir Hilfe von Gott widerfahren ist, so stehe ich bis auf diesen Tag und lege Zeugnis ab vor Kleinen und Großen und lehre nichts anderes, als was die Propheten und Mose gesagt haben, daß es geschehen werde: nämlich, daß Christus leiden müsse und daß er, der Erstling aus der Auferstehung der Toten, Licht verkündigen werde dem Volke und auch den Heiden.
 

Bericht zum Thema Bewegung

(Originalbeitrag bei 3Sat lesen)
Lupe

Bizeps, Trizeps & Co.

Wie unsere Muskeln unser Leben beeinflussen

Unser Stoffwechsel und unsere Muskeln haben sich seit 10.000 Jahren nicht verändert. Sie sind für körperliche Hochleistung ausgelegt und nicht dafür gemacht, den ganzen Tag fast ohne Bewegung zuzubringen.

Viele Menschen strengen sich nur noch selten körperlich an. Die Folge: Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Fettsucht, Heuschnupfen, Krebs. Und das hat wiederum etwas mit den Muskeln zu tun. Bislang galten die 640 Muskeln im menschlichen Körper als passive Befehlsempfänger. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass die Fasern eine weit wichtigere Rolle spielen. 

Muskeln senden eine Vielzahl von größtenteils noch unerforschten Botenstoffen aus und kommunizieren mit anderen Organen. "Der menschliche Skelettmuskel ist das wichtigste Stoffwechselorgan und bestimmt die Qualität und Dauer unseres Lebens", weiß Professor Heiko K. Strüder vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule in Köln.
Schlau, gesund und glücklich durch Bewegung?

Bewegung - ein evolutionäres Bedürfnis

Bild A1

Welche Rolle spielen unsere Muskeln für unsere Gesundheit? Wie wirkt sich körperliche Anstrengung auf unsere Organe aus? Erste Antworten auf diese Fragen suchen wir im Medizinhistorischen Museum der Universitätsklinik der Berliner Charité.

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Das wichtigste Stoffwechselorgan


Lupe

Wissenschaftler haben entdeckt, dass die Skelettmuskeln bei körperlicher Aktivität eine Vielzahl von Botenstoffe aussenden, die einen ungeahnten Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Jetzt ist man diesem Mechanismus auf der Spur.

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Die körpereigene Gesundheitsfabrik


Lupe

Wir wissen: Sport ist gesund. Wir wissen auch, dass der Mangel an Bewegung die zweithäufigste Todesursache in Europa ist und die Lebenser- wartung im Schnitt um fünf Jahre verringert. Wir wissen aber wenig darüber, was genau im Körper passiert.

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BDNF - Dünger für das Gehirn


Lupe

Bewegung ist ein Mittel gegen körperliche Erkrankungen. Doch selbst auf unser Gehirn scheinen die Botenstoffe der Muskeln Einfluss zu nehmen. Wissen- schaftler erforschen die Auswirkungen körperlicher Aktivität auf das Gehirn. Und fokussieren damit die Sportmedizin neu.

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Auf der Suche nach der Wunderpille


Lupe

Immer mehr Wissenschaftler gelangen zu der Erkenntnis: Wir wären schlau, gesund und glücklich, wenn wir uns genug bewegten. Doch die meisten Menschen tun das nicht. In Deutschland ist über die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig. Gibt es Möglichkeiten die Natur auszutricksen?

Wir können die Evolution nicht einfach umgehen. Dazu ist das System Muskel, das sich in Jahrmillionen herausgebildet hat, viel zu komplex. Aber wir können das tun, wozu wir überhaupt Muskeln entwickelt haben: uns bewegen. Am Besten durch eine Kombination von Ausdauer und Krafttraining. So wie bei unseren steinzeitlichen Vorfahren, den Jägern und Sammlern. Denn: Körperliche Aktivität ist nicht nur gesund, sondern langfristig sogar überlebenswichtig.

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