Daily Message
Bibelverse
Für den 04.04.2020
Psalm 8,3-6
Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du gemacht hast: Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschen Sohn, daß du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig Gottes entbehren lassen; aber mit Ehre und Schmuck hast du ihn gekrönt; Du lässest ihn herrschen über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gelegt:

1.Johannes 3,1
Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. Geliebte, wir sind nun Gottes Kinder, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß, wenn Er offenbar werden wird, wir Ihm ähnlich sein werden; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist. Und ein jeglicher, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich, gleichwie auch Er rein ist.
 

Textus Rezeptus

Das soll hier jetz kein Versuch werden eine Homage dem Textus Rezeptus zu verfassen, derer gibt es schon genug.
Doch beantwortet es nicht die Frage danach warum der Textus Rezeptus zu Recht den Anspruch erhebt der Richtige Bibelgrundtext zu sein.

Wer sich hier auf die Suche macht nach einer Antwort, kommt am Leben des Erasmus von Rotterdamm nicht vorbei.
Kirchengeschichte ist wie so oft auch hier der Schlüssel zum Verständnis.
Interessant ist auch die Korrespondenz zwischen Luther und Erasmus von Rotterdamm.
Allem Anschein nach war Erasmus von Rotterdamm, ein Mensch der durchaus die  Misstände erkannte, den "Ruhigen Weg" bevorzugte um Notwendige Reformen umzusetzen, aber mit einem labileren Charakter ausgestattet war als Luther, und im Ernstfall lieber "Den Schwanz einzog"um diese Redewendung zu gebrauchen.

Andererseits ist die Unterschiedliche Weichenstellung in der Kirchengeschichte ein Beweis dafür das hier nicht Kolaborateure in der Reformation zusammengearbeitet haben um die Reformation einzuleiten. Wer weis was die Geschicht hier alles hineininterprettiert hätte.
Was man selten zu lesen bekommt ist der Umstand das Gott den Erasmus vom Rotterdamm nur wenige Jahre vor Luther dazu gebraucht hat, die Textgrundlage der Bibel als Experte für die Griechische Sprache, Kritisch zu sichten und zu Überarbeiten.
Erasmus vomn Rotterdamm ist der erste der eine Vollständige Übersetzung des Neuen Testamentes angefertigt hat, die später als Textus Rezeptus bekannt wurde (1516).
Dieser Text lieferte die Grundlage für die Arbeit der Reformatoren.
Erasmus von Rotterdamm überarbeitete den Textus Rezeptus 1522, 1527 und 1535.

( Das umstrittene Comma Johanneum johannes 5, 7u. 8 wurde nach eingehender prüfung erst in einer späteren Novellierung im Textus Rezeptus aufgenommen.
Erasmus war wo so etwas wie ein "Erbsenzähler" würde man heute sagen, was seine Arbeit angeht nicht gerade eine schlechte Sache) Der in Mode gekommene Textkritische Grundtext meint diese Bibelstelle zusammen mit vielen anderen Stellen, als Unecht entlarvt zu haben. Die Grundlage dazu betrachten wir an anderer Stelle)

Aus Kirchengeschichtlicher Perspektive fällt Rückblickend ein Muster auf. Es erinnert an die Zeit vor Christi Geburt als pax Romanum von der Vision zur Realität wurde, der Mediterraine Raum befriedet wurde, durch die Einheitliche Griechische Sprache und 80.000KM Römerstrassen verbunden waren. Eine Gute Grundlage für die spätere Verbreitung des Evangeliums.
Zufall? oder Göttliche Wegbereitung?
Diese Frage müssen wir uns auch in der Beziehung Luther/Erasmus v. Rotterdamm stellen. Wenn sie auch nicht Freunde wurden, so war Erasmus von Rotterdamm ein wichtiger Wegbereiter für die Arbeit der Reformatoren.


Was die Textfragmente angeht, welche für die Übersetzung des Grundtextes vorhanden sind, existieren etwa 5400 Exemplare. Die Ältesten davon gehen bis in das erste Jahrhundert zurück, also bis auf weinge Jahre an die nicht mehr vorhandenen Originale.
90% davon stützen den Inhalt des Textus Rezeptus, nur 10% davon den Textkritischen Text.
Mann muss sich hier die Frage stellen ob es richtig ist, zwangsläufig davon auszugehen das die Schriften die Älter sind, auch zwangsläufig die ganze Wahrheit enthalten, ungeachtet des Umstandes das sie in Gegenden gefunden wurden, in denen Nachgewiesenermaßen schon zu Frühchristlichen Zeiten Sekten und Irrlehrer ihr Unwesen trieben (Gnosis). (Doch dazu mehr in der Rubrik zum Textkritischen Grundtext)
Die Übereinstimmung mit 90% der Textquellen bezeichnet man deshalb auch als Mehrheitstext.

Der Hauptunterschied liegt darin begründet das der messianische Anspruch der Herrn Jesus Christus, in Frage gestellt wird.
Fraglich ist auch wieso in alttestamentlichen Stellen, gerade dort wo es um Prophetien geht die in Jesus Christus erfüllt wurden, in den Textkritischen Bibeln, veränderungen vorgenommen wurden die das selbe Ziel verfolgen, das Zeugnis der Bibel in Frage zu stellen, wo das Thema des Textus Rezeptus sich doch auf das Neue Testament beschränkt.
Es reduziert sich am Ende auf die Frage:
War JESUS Gottes Sohn oder Nicht?
Ist er für DICH am Kreuz gestorben und wieder auferstanden, oder nicht?

Das Thema hat also viel mehr Brisanz als es auf den ersten Blick scheint.

Eine Logische Konsequenz davon wäre die Reform der Kirchenlehre.

Gott sagt in seinem Wort, er ist das A und O, das Alpha und das Omega.
Der erste und der letzte.

Das ERSTE, welches ist der Anfang (in der Bibel der Schöpfungsbericht) ist durch die Lehre der Theistischen Evolution, welche die Kirche propagiert, entfernt aus der Bibel.
Das LETZTE, welches ist das Buch der Offenbahrung, ist durch die KIrchenlehre, welches dieses Buch als Rechtmäßiger Bestandteil des Wortes Gottes leugnet, auch entfernt.
Das A und O des Evangeliums wird NICHT gelehrt.

 Bedenkt das und prüft selbst...........





















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