Daily Message
Bibelverse
Für den 25.02.2020
1.Mose 4,10
Er aber sprach: Was hast du getan? Horch! Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von dem Erdboden!

1.Johannes 2,11
wer aber seinen Bruder haßt, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, weil die Finsternis seine Augen verblendet hat.
 

Schlachter-Bibel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie (Link zum ganzen Beitrag)

Die Schlachter-Bibel, in der Urfassung von 1905 zuerst als Miniaturbibel bezeichnet, ist eine Bibelübersetzung in die deutsche Sprache. Sie wurde von dem Schweizer Prediger Franz Eugen Schlachter (1859–1911) übersetzt. Schlachter stand der bibeltreuen Theologie, der Heiligungsbewegung, dem erweckten Pietismus beziehungsweise der protestantischen Erweckungsbewegung nahe.

Franz Eugen Schlachter berichtet im Correspondenzblatt der A.P.S (Alt-Prediger-Schüler) der Evangelischen Predigerschule Basel von der Entstehung der Miniaturbibel, dass er eine mit einem Leerblatt durchschossene Zürcher Bibel dazu benutzte. Er verglich dann den Text mit den Grundtexten, Lexika, Wörterbüchern usw., und fertigte so im Laufe der Jahre eine eigene Übersetzung, die Miniaturbibel, an. Ursprünglich hatte er sogar geplant, die Übersetzung als Gemeinschaftswerk mit seinen ehemaligen Schülern der Predigerschule in Basel zu erstellen. Er las die Bibel fortlaufend in den Grundsprachen und schlug jedes Wort in guten Wörterbüchern nach.

Erste Revision nach Schlachters Tod


Nach Schlachters Tod erfolgte ab 1911 eine erste Überarbeitung durch die zwei Schweizer Pfarrer Linder aus Oberhelfenswil (St. Gallen) und Kappeler aus Zollikon (Zürich). Vorab erschien 1912 eine Fassung des Neuen Testaments dieser revidierten Ausgabe bei Johannes Schergens, dem Bonner Verleger der Miniaturbibel. Ebenfalls bei ihm verlegt wurde 1913 die vollständige Revision als Handbibelausgabe. Im November 1913 erfolgte die 13. Ausgabe der Miniaturbibel. Mit Zustimmung der Familie Schlachter übernahm die privilegierte Württembergische Bibelanstalt in Stuttgart die weitere Herausgabe der revidierten Miniaturbibel. Am Reformationstag 1918 kam die erste Ausgabe aus der Stuttgarter Bibelanstalt als 14. Auflage auf den Markt und erlebte insgesamt sieben Auflagen aus diesem Verlag. Die letzte Ausgabe der revidierten Miniaturbibel von Johannes Schergens und die erste Ausgabe der Württembergischen Bibelanstalt waren vom Text her fast identisch. Lediglich kleinere Änderungen beziehungsweise Druckfehlerbereinigungen wurden durchgeführt.

Die zweite Revision von 1951


Die zweite Revision entstand 1951 durch die Genfer Bibelgesellschaft. Sie war eine Neubearbeitung der ursprünglichen Übersetzung von 1905, keine erneute Revision der Linder-und-Kappeler-Ausgabe. Diese Bibel war sprachlich vorsichtig revidiert und ähnelte im Text und den Ausgaben sehr der ursprünglichen Miniaturbibel beziehungsweise der Hand- und Familienbibel. Die Revision wurde vom früheren Banker und damaligen Assistenten der Bibelschule in Genf, Willi Mauerhofer und dessen Frau Gertrud (Gymnasiallehrerin), durchgeführt.

Dazwischenliegender Revisionsversuch


Johannes Evangelium Schlachter O. S. v. Bibra

Anfang der 1970er-Jahre gab es den Versuch einer Revision des 1951er Textes durch die Genfer Bibelgesellschaft, der aber letztlich scheiterte und zum Neuprojekt der Neuen Genfer Übersetzung (NGÜ) führte. Lediglich das Johannes-Evangelium, bearbeitet von Otto Siegfried von Bibra, wurde 1976 unter dem Titel Das Licht der Welt als Sonderdruck aufgelegt. Unabhängig davon kam es Jahre danach aber doch zur klassischen Revision der Schlachter-Bibel.

Die dritte Revision: die „Schlachter 2000“

Schlachter-Bibel 2000


Diese erneute Revision der Schlachter-Bibel von 1951 wurde 1995 von der Genfer Bibelgesellschaft in Auftrag gegeben und als „Schlachter 2000“ herausgegeben.
Mitarbeiter dieser Revision waren für die direkte Textbearbeitung Rudolf Ebertshäuser (Lektor), Peter Toscan (Koordinator), Karl-Hermann Kauffmann (Revisionsleiter) und zeitweise für das Neue Testament anfänglich Herbert Jantzen (Grundtextspezialist Altgriechisch), bzw für das Alte Testament Roger Liebi (Grundtextspezialist Hebräisch) und Dr. Martin Heide (Grundtextspezialist Hebräisch). Die Bearbeitungskommission tagte in der Regel samstags in der Freien Brüdergemeinde in Albstadt. Zusätzliche Mitarbeiter waren unter anderem für die Parallelstellen Gottfried Maron, der frühere Präsident der Genfer Bibelgesellschaft, mit einem eigenen Team und zeitweise Gottfried Wüthrich, der frühere Reisesekretär der Genfer Bibelgesellschaft, für die Tangenten zur alten Schlachter-Version. Die elektronische Bearbeitung erfolgte durch die Freie Brüdergemeinde Albstadt, Jürgen Oberwegner und Willi Welte, nachdem der Text der Schlachter-Ausgabe 1951 als Bearbeitungsgrundlage von den Allgäuer Gemeinden um Erwin Keck erfasst worden war. Beim Austausch veralteter Worte war EDV-technisch zeitweise Wilfried Dabnar beteiligt. Drucktechnische Fragen wurden vom damaligen Präsidenten der Genfer Bibelgesellschaft, Paul André Eicher, koordiniert. 2003 wurde die Revision nach neun Jahren Bearbeitungszeit abgeschlossen. Die neue revidierte Schlachter-Bibel benutzt ausschließlich die Grundtexte der Reformationszeit, das heißt den Textus receptus mit seinen Varianten als Grundlage. Die „Schlachter 2000“ gibt es derzeit in fünf Ausgaben: Miniaturbibel, Taschenbibel, Taschenbibel mit Parallelstellen, Studienbibel und Schreibrandbibel. Seit November 2003 liegt die Studienausgabe mit rund 100.000 Parallelstellen und einem reichhaltigen Anhang beziehungsweise erweiterten Fußnotenapparat vor. Die Taschenbibel mit Parallelstellen ist eine verkleinerte Ausgabe der Studienbibel. Zwischenzeitlich gibt es die Miniaturbibel und auch eine Ausgabe der Standardbibel mit Parallelstellen (Studienbibel) jeweils in neuer deutscher Rechtschreibung.

Die Schlachter-Bibel ist an die Lutherbibel, die nicht-revidierte Elberfelder Bibel, aber auch an die alte, nicht-revidierte Zürcher Bibel angelehnt, weist aber an manchen Stellen sehr individuelle Übersetzungsvarianten von Schlachter auf. Sie ist dafür bekannt den Grundtext sinngemäß genau, in verständlichem, prägnantem Deutsch wiederzugeben.




 
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